US Waffen
M1911 Semi-Automatic Pistol
Nachdem die US-Army den Revolver SAA im Kaliber .45 Colt durch einen Revolver im Kaliber .38 Special ersetzt hatte, musste sie bei den Kämpfen auf den Philippien feststellen, dass die "Mannstoppwirkung" der kleineren .38er Geschosse viel schlechter war als bei den gewohnten .45 Geschossen des Colt SAA 1873 (Colt Single Action Army Model 1873-> der berühmte Peacemaker!). Also wurde eine neue Waffe in einem .45er Kaliber gesucht. Vorzugsweise sollte die neue Waffe eine moderne Selbstladepistole sein.
John Moses Browning war zu dieser Zeit bei Colt angestellt und hatte schon Selbstladepistolen, wenn auch in anderen Kalibern entwickelt. Diese Pistole war 1902 für .38 ACP eingerichtet. So entstand 1905 eine vergrößerte Version der Pistole im Kaliber .45 ACP. Diese wurde nun intensiven Prüfungen durch die US-Army unterzogen und nach einigen Änderungen schließlich im Jahre 1911 eingeführt.
1924 wurde die Pistole weiter verbessert und als Colt 1911A1 weitergeführt. |
M1 Carbine Semi-Automatic Rifle
Bereits im Jahre 1937 hatter der damalige US-General Lynch ein leichtes Gewehr gefordert. Dieses sollte ein Selbstlader sein, über eine Reichweite von 300 Yards (ca. 270 m) verfügen, unter 2,5 kg wiegen und über ein 50 Schuss Magazin verfügen. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch grade das M1 Garand eingeführt. Daher geriet diese Idee zunächst in Vergessenheit.
Der US-Waffenkonstukteur David Marshall Williams entwickelte 1941 bei der Firma Winchester innerhalb kürzester Zeit aus dem Winchester Sport-Selbstladegewehr Modell 1907, einem verkleinerten M1 Garand System und den von Williams patentierten Short-Stroke-System den den M1 Carbine. Dieser wurde im September 1941 bei der Armee zum Test vorgelegt. Bereits am 22. Oktober 1941 wurde der Carabiner als Carbine, Caliber .30 M1 eingeführt.
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M1 Garand Semi-Automatic Rifle
John C. Garand entwicktelte dieses Gewehr in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. 1932 wurde es bei der US-Armee eingeführt und war von 1936 bis 1957 Standardgewehr der Streitkräfte. Somit diente es im zweiten Weltkrieg und im Korea Krieg. Beliebt war es vor allem wegen der hohen Schussfolge, da das repetieren wie beim Vorgänger Modell M1903 entfiel. Der Ladestreifen, der nach Entleerung ausgeworfen wurde, gab ein "verräterisches" "Pling" von sich, wenn auf dem Boden aufkam. |
M1903 Bolt-Action Rifle
Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges stellten die US-Streitkräfte fest das die verwendeten Krag-Jörgensen Gewehre M1892 im Kaliber .30-40 Krag den von den Spaniern und Mexikanern verwendeten Mauser Gewehre unterlegen waren. Neben Eigenschaften wie Feuergeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der 7mm Mauser Patrone fehlten wichtige Eigenschaften wie die Lademöglichkeit mittels Ladestreifen. So wurde die staatliche Rüstungsschmiede Springfield Armory beauftragt ein neues Gewehr zu entwickeln. Das M1903 verfügt über einen vom Mauser-System kopiertes System, dess Rechte Mauser eingekauft wurden. Gleichzeitig wurde die neue randlose Patrone .30-03 entwickelt, diese über ein Rundkopfgeschoss und wurde später zur .30-06 mit einem Spitzgeschoss aufgerüstet. Die für die Patrone .30-03 gebauten Gewehre mussten mit neuen Visieen die die andereFlugbahn der .30-06 ausgerüstet werden. |
M1A1 Sub-machine Gun
John T. Thompson, der bei der Entwicklung des M1903 Springfield Präzisionsgewehrs und der M1911 .45 Kaliber Pistole beteiligt war, begann - nachdem er 1918 von der Armee in den Ruhestand ging - mit der Arbeit an einer Waffe für kurze Distanz.Im Frühjahr 1920 entwickelte Thompsons Firma einen Prototyp, der in der Lage war 800 Schuss in der Minute abzufeuern.Trotz der exzellenten Testergebnisse wurde die M1A1 weder von der US Army noch von den US Marines angenommen. Thompson schloss einen Vertrag mit Colt für die Herstellung von 15.000 Exemplaren unter der Bezeichnung "Thompson Submachine Gun, Model 1920". Die 15.000 Exemplare die von Colt produziert wurden "überlebten" bis zum Anfang des Zeiten Weltkriegs. 1940 bestellte die US Army 20.000 Waffen dieser Gattung, 1941 wurden weitere 319.000 geordert. Einer ihrer Hauptvorzüge war ihre Beständigkeit gegen Schmutz, Schlamm und Regen. Die Hauptnachteile hatte die Thompson in ihrem Gewicht, in der Ungenauigkeit über weite Entfernungen (>50 Meter) und ihre geringe Durchschlagskraft |
M1918 Browning Automatic Rifle (BAR)
Die BAR (Browning Automatic Rifle) wurde gegen Ende des ersten Weltkrieges von John Moses Browning für die US Truppen entwickelt. Ursprünglich war sie für Infanteristen gedacht, die sie von der Schulter oder der Hüfte aus abfeuern sollten.Einerseits war die "BAR M1918" hierfür ein wenig zu schwer,da sie beispielsweise doppelt so viel wog, wie eine "M1 Garand". Andererseits war sie noch zu leicht, um sie im Vollautomatik-Modus kontrollieren zu können. Trotzdem wurde die von der Colt Firearms co. produzierte Waffe gegen Ende des ersten und später auch Anfang des zweiten Weltkrieges von den meisten US Truppen eingesetzt. |
M9A1 Bazooka
Die Bazooka M9A1 wurde nach einem selbstgemachten Musikinstrument des in den USA bekannten Radio Comedians Bob Burns benannt. Sie wurde 1940 vom Army Captain Leslie Skinner und dem Navy Lieutenant Edward Uhl entwickelt. Zwar hatte die US Armee schon seit längerem eine Panzerabwehrwaffe in Entwicklung, jedoch überzeugten Skinner und Uhl mit ihrer simplen Erfindung und somit wurde die Bazooka in Produktion gegeben.Ursprünglich wurde sie zwar "M1 Rocket Launcher" genannt, doch setzte sich der Spitzname "Bazooka" durch, der ihr von den Soldaten wegen der physischen Ähnlichkeit zu Burns' Musikinstrument gegeben wurde. Zunächst waren in der Bazooka Batterien eingebaut, die für die Zündung der Rakete sorgten, jedoch wurden diese bald von einem Zündmagneten ersetzt. Am effektivsten lässt dieser Raketenwerfer sich von 2 Leuten bedienen, wobei einer davon die Raketen abfeuert und der andere nachlädt. Die Bazooka M9A1 wurde nach dem 2. Weltkrieg durch die viel durchschlagskräfitgere M20 Bazooka ersetzt. |
Mark II A1 Fragmentation Grenade
Die "Mk 2A1 Fragmentation Grenade" war die von den US Truppen am häufigsten im 2. Weltkrieg eingesetzte Handgranate. Ihre harte Eisenummantelung hatte einzelne Segmente, um das Aufbrechen bei der Explosion besser zu kontrollieren.Außerdem galt sie als sehr zuverlässig, ganz im Gegensatz zu den Granaten der Achsenmächte. Wegen ihrer Form wurde sie weithin bekannt als "Pineapple" (Ananas). |
M1919A4 Browning Light Machine Gun
Das ursprünglich für die Panzermontage gedachte leichte MG M1919A4 vom Kaliber .30 übernahm schließlich eine Rolle, die in einer typischen US-Infanterieeinheit gefehlt hatte: ein mobiles MG. Die damals eingesetzten MGs waren vor dem 1. Weltkrieg entwickelt worden und konnten aufgrund ihres Gewichts nur defensive, statische Aufgaben übernehmen. Das M1919A4 war leicht genug für die Bewegung mit der Einheit und konnte in Windeseile auf ein Zwei- oder Dreibein gestellt werden. Sogar für den Abwurf mit Luftlandetruppen war es leicht genug, die normalerweise wegen ihrer Minimalausrüstung über zu geringe Feuerkraft verfügten.
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John C. Garand entwicktelte dieses Gewehr in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. 1932 wurde es bei der US-Armee eingeführt und war von 1936 bis 1957 Standardgewehr der Streitkräfte. Somit diente es im zweiten Weltkrieg und im Korea Krieg. Beliebt war es vor allem wegen der hohen Schussfolge, da das repetieren wie beim Vorgänger Modell M1903 entfiel. Der Ladestreifen, der nach Entleerung ausgeworfen wurde, gab ein "verräterisches" "Pling" von sich, wenn auf dem Boden aufkam.
Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges stellten die US-Streitkräfte fest das die verwendeten Krag-Jörgensen Gewehre M1892 im Kaliber .30-40 Krag den von den Spaniern und Mexikanern verwendeten Mauser Gewehre unterlegen waren. Neben Eigenschaften wie Feuergeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der 7mm Mauser Patrone fehlten wichtige Eigenschaften wie die Lademöglichkeit mittels Ladestreifen. So wurde die staatliche Rüstungsschmiede Springfield Armory beauftragt ein neues Gewehr zu entwickeln. Das M1903 verfügt über einen vom Mauser-System kopiertes System, dess Rechte Mauser eingekauft wurden. Gleichzeitig wurde die neue randlose Patrone .30-03 entwickelt, diese über ein Rundkopfgeschoss und wurde später zur .30-06 mit einem Spitzgeschoss aufgerüstet. Die für die Patrone .30-03 gebauten Gewehre mussten mit neuen Visieen die die andereFlugbahn der .30-06 ausgerüstet werden.
John T. Thompson, der bei der Entwicklung des M1903 Springfield Präzisionsgewehrs und der M1911 .45 Kaliber Pistole beteiligt war, begann - nachdem er 1918 von der Armee in den Ruhestand ging - mit der Arbeit an einer Waffe für kurze Distanz.
Die BAR (Browning Automatic Rifle) wurde gegen Ende des ersten Weltkrieges von John Moses Browning für die US Truppen entwickelt. Ursprünglich war sie für Infanteristen gedacht, die sie von der Schulter oder der Hüfte aus abfeuern sollten.
Die Bazooka M9A1 wurde nach einem selbstgemachten Musikinstrument des in den USA bekannten Radio Comedians Bob Burns benannt. Sie wurde 1940 vom Army Captain Leslie Skinner und dem Navy Lieutenant Edward Uhl entwickelt. Zwar hatte die US Armee schon seit längerem eine Panzerabwehrwaffe in Entwicklung, jedoch überzeugten Skinner und Uhl mit ihrer simplen Erfindung und somit wurde die Bazooka in Produktion gegeben.
Die "Mk 2A1 Fragmentation Grenade" war die von den US Truppen am häufigsten im 2. Weltkrieg eingesetzte Handgranate. Ihre harte Eisenummantelung hatte einzelne Segmente, um das Aufbrechen bei der Explosion besser zu kontrollieren.









