Dt. Waffen


Walther P38 Semi-Automatic Pistol

Mitte der dreißiger Jahre befahl die Wehrmacht die Entwicklung einer neuen Armeepistole um die in die Jahre gekommenen Luger Pistolen zu ersetzen. Als erste aller militärischen Pistolen hatte diese Waffe einen Double-Action Abzug. Ebenso hatte sie eine manuelle Sicherungseinrichtung an der linken Seite des Schlittens, und an der Rückseite des Schlittens hatte sie einen Anzeigestift der sichbar war, wenn sich eine Patrone im Patronenlager befand. Walther setzte mit dieser Waffe definitiv Standards für das Nachkriegs Pistolendesign.

 








 



MP40 Sub-Machine Gun77

Die MP40 wurde als Maschinenpistole entwickelt, die extra dafür designt wurde schnell und ekonomisch hergestellt werden zu können. Folglich war sie eine der ersten Waffen in denen statt Holz und Metall Plastik eingesetzt wurde. Insgesamt eine schnelle und leichte Waffe.

MP44 Sturmgewehr Assault Rifle

Anfang des 2. Weltkrieges entwickelte die Firma Haenel im Auftrag des Heereswaffenamtes eine automatische Waffe für die neue 7,92 x 33 mm Patrone von Polte. Parallel zu Haenel wurde daran auch bei Walther gearbeitet. Um zu verdeutlichen, dass es sich dabei um keine Maschinenpistole handelte, wurde die Waffe Maschinenkarabiner genannt; MKb 42(H) für Haenels Entwicklung, MKb 42(W) für die von Walther. Erst später, als Hitler sich gegen die Einführung einer neuen Waffe aussprach, kehrte man zur Bezeichnung "Maschinenpistole" zurück. Die Waffe von Walther wurde abgelehnt, die von Haenel angenommen und 1942-1943 das verbesserte und nun MP43 genannte Modell erfolgreich an der Ostfront getestet. Von den guten Ergebnissen überzeugt, stimmte Hitler der Produktion zu. 1944 wird die Waffe in MP44 umbenannt, später erhält sie den Propagandanamen "Sturmgewehr 44" (StG-44). Weil das lange 30-schüssige Standardmagazin beim Schießen im Liegen oft hinderlich war, entwickelte man kürzere Magazine für 15 und 20 Schuss.

Mauser K98 Rifle

Die Karabinergewehre wurden im 1. und 2. Weltkrieg an die meisten deutschen Infanteristen ausgegeben. In beiden Kriegen stellten sie ihre Zuverlässigkeit unter Beweis: Sie führten schwere Patronen über große Distanz präzise ins Ziel. Auch ein aufsetzbares Bajonett gehörte zur Standardausrüstung.

KAR 98K Rifle with Scope


Mit einem einfachen Zielfernrohr-Aufsatz wurde die Standardwaffe der deutschen Infanterie ganz einfach zu einem Scharfschützengewehr umfunktioniert.

Diese Vielseitigkeit war einer der Gründe, warum die K98 so lange im Dienst blieb.

Panzerfaust 60 Rocket Launcher

Die Panzerfaust ist eine Entwicklung des Zweiten Weltkriegs. Sie machte es möglich, Schusskörper von der Größe einer Artilleriegranate von der Schulter zu verschießen.
1942 wurde die Panzerfaust auf Grundlage der Faustpatrone entwickelt. Das Ergebnis war ein einfacher rohrförmiger Granatraketenwerfer mit einem Gesamtgewicht von weniger als 10 kg. An der oberen Seite des Rohrs befand sich eine simple Zielvorrichtung und der Abzug. An der Vorderseite befand sich ein 3,3 kg schweres Geschoss mit ungefähr 1,6 kg Sprengstoff. Im Zweiten Weltkrieg wurden alle Versionen der Panzerfaust, im Gegensatz zur Panzerschreck, als Einweg-Waffe konstruiert, so dass sie nicht nachgeladen werden und damit nur einmal verwendet werden konnten.
Insgesamt verwendete man während des Zweiten Weltkrieges drei Ausführungen. Die Panzerfaust 30 wurde im August 1943 ausgeliefert. Die „30“ gab die optimale Reichweite in Metern an. Später entwickelte man die Panzerfaust 60 und die Panzerfaust 100. Ein weiteres Model mit 150 Metern Reichweite wurde zum Ende des Krieges in sehr geringer Stückzahl hergestellt, und die Panzerfaust 250 kam nie über die Planungsphase hinaus. In den letzten Kriegmonaten wurden Millionen dieser Waffen hergestellt und an Soldaten sowie an den Volkssturm ausgegeben.
Heutzutage verwendet u.a. die Bundeswehr zur Panzerabwehr die nachladbare Panzerfaust 3.

Stiehlhandgranate 24

Die "Stielhandgranate 24" hatte ein Gewicht von 0,48 kg und war 356 mm lang. Der 75 mm lange Topf enthielt 0,165 kg Sprengstoff. Gezündet wurde die Granate, in dem man die durch den Stiel laufende Schnur abriss. Nach 4,5 Sekunden erfolgte die Detonation.



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